Ann Illustration & Storytelling

 

 

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Hier teile ich meine aktuellen Projekte und Interessen mit euch. Momentan arbeite ich an spannenden Themen wie nachhaltiger Lebensstil, kreative Schreibprozesse und die neuesten technologischen Entwicklungen. Taucht ein und begleitet mich auf meiner Reise durch diese faszinierenden Welten. Bleibt dran für regelmäßige Updates und Einblicke in meine Gedanken und Erfahrungen!

Here, I share my current projects and interests with all of you. Right now, I'm working on exciting topics like sustainable living, creative writing processes, and the latest technological developments. Dive in and join me on my journey through these fascinating worlds. Stay tuned for regular updates and insights into my thoughts and experiences!



TURN Conference

BERLIN, 14. – 15. NOV 2024
Ich bin dabei! Habe so eben die Mail erhalten, dass mein Workshopkonzept/Beitrag ausgewählt wurde und Teil des diesjährigen Konferenzprogramms sein wird.
Es liegt also wieder viel Arbeit vor mir.


Kunst im Spital Luzern
Wer hätte gedacht, dass ich 2024 mal einem Projekt begegne, das noch vor meinem Bachelor 2015 entstanden ist? Ich nicht! Mein Semester in Luzern und meine Zeit in der Schweiz gehen schmerzhaft zu Ende, und natürlich ist niemand gerne im Krankenhaus, aber der Umstand hatte auch etwas Positives. Ich habe die wundervoll kuratierte Arbeit von dem Team Kunst im Spital Luzern bewundern können, wo auch ich 2015/2016 einen Beitrag leisten durfte.
Hier geht es zum Projekt:

https://www.kklb.ch/kunst-im-spital/

What´s Art 2024 Ausgebucht
Liebe SchülerInnen, liebe Eltern, das WhatsArt-Programm für 2024 steht fest. Ich freue mich, vom 22. bis 26. Juli kreative und vielseitige Workshops für Kinder und Jugendliche zwischen 8 und 12 Jahren anbieten zu können.

Mein Workshop war wieder einmal sehr schnell ausgebucht, aber schaut gerne auch bei den anderen Angeboten nach. Es ist wieder ein sehr Vielseitiges Angebot.

Kann es kaum erwarten 5 tage zu füllen mit viel action Spaß und einer Ausstellung im Museum.


"Schau mal, wie weit du kommen kannst"

Daran arbeite ich zurzeit :) Mein Ansatz in der Designpraxis zielt darauf ab, mittels Illustration und Spielsystemen komplexe Themen visuell zu veranschaulichen und kontroverse Debatten anzuregen. Das Spiel "Schau mal, wie weit du kommen kannst" ist der Anfang einer Reihe von Experimenten, die darauf abzielen, die gesellschaftliche Debatte zu diesem Thema voranzutreiben.


Bella Italia

Auf mich wartet ein künstlerisches Abenteuer. Bald beginnt meine erste Sprachreise nach Rom, eine aufregende Gelegenheit, die italienische Sprache und Kultur zu entdecken und jeden tag zu zeichnen! Im Anschluss daran werde ich an der Universität in Bozen ein Auslandssemester verbringen. Dort freue ich mich nicht nur auf die neuen Erfahrungen und die Begegnung mit einer neuen Fakultät, sondern auch darauf, meine Forschungsvorhaben voranzutreiben. Als Illustrator ist es für mich besonders aufregend, neue Inspirationen zu finden und meine künstlerische Arbeit mit meinen Forschungsinteressen zu verbinden. Hier geht es zu meinen  Skizzen:

visusal diary



Privilegien-Check
Große Neuigkeiten! Ich bin überglücklich, verkünden zu dürfen, dass ich das DAAD-Stipendium erhalten habe! Es ist eine fantastische Gelegenheit, meine Designforschung voranzutreiben und neue Fähigkeiten zu erwerben. Ich bin mir dabei sehr bewusst, welch eine Chance dies ist. Als Teil meiner aktuellen Arbeit beschäftige ich mich intensiv mit Zugängen und Bildungsbiografien. Wer mehr darüber erfahren möchte, kann gerne auf meiner Unterseite 'Classrooms' vorbeischauen, wo ich einen kleinen Einblick gebe. Der nächste Halt auf meiner Reise ist ein Privilegien-Check-Spiel, an dem ich gerade arbeite. Neugierig geworden? Bleibt dran für weitere Updates!

classRooms



Design Impact Symposium
Das Design Impact Symposium für die Masterstudierenden der Hochschule Design Film und Kunst fand am 25.04.2024 statt. Als teil einer vierköpfigen Planungsteam  gestaltete ich einen Tag, der von vielfältigen Workshops zu bedeutenden Themen wie Organisationskultur, Open-Source-Kollaboration, KI in der Bildung und Klimaschutz geprägt war. Mit inspirierenen Referenten bot die Veranstaltung wertvolle Einblicke. Aktive Teilnahme und konstruktiver Dialog kennzeichneten diesen Tag der Zusammenarbeit.

»RoboFluxComics« 
Kreative Abenteuer mit AI

Freue mich riesig, diesen Sommer wieder beim Ferienkurs mit dem Fluxus Museum und den WhatsArt Kids dabei zu sein! 5 Tage voller Action und jede Menge Fluxus-Kunst stehen bevor. Kann es kaum erwarten.

 

"Seed Power Dynamics"
als Mobile

Im Rahmen meines Masterstudiums in Eco Social Design an der Hochschule Design, Film und Kunst in Luzern habe ich mit meinem Teamkollegen Rafael Haubensack an einem spannenden Projekt gearbeitet. Wir haben uns mit dem Thema Patente und Genmodifikationen anhand von Raps beschäftigt und ein mobiles Exponat entwickelt, das die Zusammenhänge auf spielerische Weise verdeutlicht. Dieses wird im September 2024 als Teil einer Gruppenausstellung bei 1001 Gemüse in Rheinau zu sehen sein. Schaut vorbei und lasst euch inspirieren: https://1001gemuese.ch/

zum Projekt


Grüezi vom Fumetto :)

Fumetto Luzern 2024 war für mich ein wahres Comic-Fest. Danke an alle, die Teil dieser unglaublichen Reise waren – ich kann es kaum erwarten, nächstes Jahr wieder dabei zu sein! An die Stifte fertig, los!

Meine größten Erfolge stehen nicht im Lebenslauf!
Eure auch nicht?!
Ich habe lange gebraucht, um meine eigene Bildungsbiografie zu verstehen, um mich den Themen, Hürden, Barrieren und dem Ausschluss, den ich durch soziologische, ökonomische und andere habituelle Strukturen erfahren habe, zu nähern. Oft fühlte ich mich alleine und unverstanden.
Heute, hier in Luzern, betrachte ich die Schule mit einer Außenperspektive. Ich lese Studien, analysiere Problemfelder und betrachte nackte, kalte Statistiken. Dabei realisiere ich, dass viele meiner prägendsten Erfahrungen außerhalb des Lehrplans und durch zahlreiche Zufälle entstanden sind.
Ein Nachbar, der mit mir Schach spielte und mir viel über Fossilien und Sukkulenten erzählte, oder eine Lehrerin, die meine Not erkannte und mich mit zu sich nach Hause nahm, um mit mir zu debattieren – solche Begegnungen haben mich geprägt. Auch das Kindergartenkonzept, das mich ermutigte und mir früh Selbstvertrauen vermittelte, gehört dazu.
Ich weiß, dass meine Bildungsbiografie einzigartig und speziell ist. Ich bereite mich gerade darauf vor, sie zu erzählen und mit strukturellem und faktenbasiertem Wissen zu untermauern. Doch zurück zum Ausgangspunkt: Wie soll ich all das in meinen Lebenslauf pressen? oder in die Unterpunkte von der LinkedIn-Seite?
Zurzeit steht in meinem Lebenslauf ein extra Punkt: "Jobs zur Finanzierung meiner Schulzeit". Doch mir ist bewusst, dass kaum jemand verstehen kann, was das für meinen Alltag als Schülerin bedeutet hat. Ich schreibe diesen Beitrag nicht nur, um meine persönliche Erfahrung zu teilen, sondern auch, weil ich weiß, dass ich nicht alleine bin. Wenn Erst-Akademikerinnen in den neuen akademischen Kosmos eintreten, fühlt es sich an, als würden sie auf einem neuen Planeten landen. Es werden andere Sprachen gesprochen. Die Habitus-Theorien sind fremd, und die informellen Regeln und Rituale bleiben unklar. Trotz guter Leistungen bleibt das Gefühl, als wäre man fehl am Platz.
Es ist eine Herausforderung, sich in dieser neuen Umgebung zurechtzufinden. Doch ich möchte die unsichtbaren Faktoren sichtbar machen und eine Veränderung anstreben. Nicht nur auf Seiten der Akademiker, sondern auch auf Seiten der Nicht-Akademiker. Ich wünsche mir gegenseitiges Verständnis und Wertschätzung, um die Kluft zwischen den sozialen Klassen, Annahmen und Vorurteilen zu schließen und ein offeneres und bildungsgerechteres System zu ermöglichen.
Viele haben ähnliche Herausforderungen erlebt. Es ist an der Zeit, diese Herausforderungen anzuerkennen und aktiv daran zu arbeiten, das Bildungssystem für alle gerechter und unabhängig von der Herkunft zu gestalten.
Ich suche nach Bildungsbiografien, die zeigen, dass Erfolg nicht nur durch Schulabschlüsse und Zertifikate definiert wird. Wenn ihr eure Geschichte teilen möchtet oder Ideen habt, wie wir gemeinsam etwas bewegen können, meldet euch bei mir!

zum Projekt


Danke für Euer Interesse!
Hey! Vielen Dank für die zahlreichen Anfragen bezüglich Praktikumsplätzen. Aktuell kann ich jedoch keine Praktikantinnen betreuen, da ich mich in der Schweiz auf meinen Master konzentriere und meine Selbstständigkeit pausiert habe. Ich freue mich darauf, in Zukunft wieder tatkräftige Unterstützung in meinem Team begrüßen zu können!

Fastnacht und neue Projekte
Nach einer erholsamen Winterpause, in der ich die Gelegenheit hatte, neue Energie zu tanken und frische Inspirationen zu sammeln, bin ich nun zurück und bereits voller Tatendrang bei der Arbeit. Diese Pause war eine wertvolle Zeit für mich, um neue Perspektiven zu gewinnen und meine Ziele für die kommenden Monate zu schärfen. Jetzt, mit aufgeladenen Batterien und einem klaren Kopf, stürze ich mich mit großem Eifer in die anstehenden Projekte und Aufgaben.


Winterpause
ich möchte euch informieren, dass ich mir eine Winterpause gönne, um an meiner Masterarbeit zu schreiben. Ich bin ab dem 25. Januar  2024 wieder zurück.
Frohe Weihnachten und lasst die Korken knallen an Silvester.

Romulus Candea Preis
Von Luzern nach Wien durch tiefe Täler, vorbei an Gebirgsketten, um mit tiefer Dankbarkeit den Romulus Candea Preis zu bekommen . Dieser Moment ist nicht nur eine Anerkennung meiner Arbeit als Kinderbuchillustratorin, sondern auch ein Zeugnis der warmen und herzlichen Gemeinschaft, die mich umgibt. Auch wenn der Weg der Kinderbuchkreation nicht immer mit materiellem Gewinn gepflastert ist, so ist er doch reich an Herz und Hingabe. Dieser Preis symbolisiert für mich mehr als nur eine Auszeichnung – er ist eine Umarmung, eine Bestätigung, dass das, was wir mit Liebe tun, immer seinen Wert hat. Bücher zu machen ist etwas sehr schönes und ich werde in Zukunft noch mehr Geschichten in mir wachsen lassen. Ein besonderes Highlight meiner Reise war der Besuch bei Florine Glück die mich auf meinem Weg in die Solo Selbstständigkeit begleitet und unterstützt hat.

(©ValerieEccli)


Kindercomics

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Hallo, Hallo, ich freue mich einen Einblick in mein neuestes Nebenprojekt zu geben – die Entstehung  zweier Kindercomics!

Der eine Comic entführt junge Leser in eine Welt, in der die Stärke der Gemeinschaft zelebriert wird. Angelehnt an die Natur, wo Herdenzusammenhalt überlebenswichtig ist, erzählt diese Geschichte von der Kraft der Freundschaft und Zusammenarbeit. Ziel ist es, jungen Lesern zu vermitteln, dass gemeinsame Anstrengungen und gegenseitige Unterstützung entscheidend sind, um Herausforderungen zu meistern.

Der zweite Comic öffnet ein Fenster zu den Themen Emotionen, Abschied und Sterben. Diese sensiblen Themen werden selten in Kinderbüchern angesprochen, sind aber essentiell für die emotionale Entwicklung. Durch sorgfältig konstruierte Erzählungen und Charaktere werden Kinder auf eine Reise mitgenommen, auf der sie lernen, ihre Gefühle zu verstehen und auszudrücken.

Obwohl die Geschichten bereits geschrieben sind, werden die Illustrationen noch einige Zeit in Anspruch nehmen. Denn ich schreibe noch eine Masterarbeit :)



Shifting Perspectives in Ballenberg

"Shifting Perspectives in Ballenberg" ist das erste Projekt, dass während einer Gruppenarbeit im Rahmen meines Eco-Social Masterstudiums an der Hochschule Luzern (HSLU) entstanden ist. Während einer exkursion ins Ballenberg Open-Air Museum wurde mir klar, dass unsere Beziehung zu Tieren oft ambivalent und komplex ist. Wir teilen unsere Welt mit ihnen, nutzen sie für unsere Bedürfnisse und sind dennoch manchmal taub gegenüber ihren eigenen Bedürfnissen und Gefühlen. Diese Erfahrung hat mein tiefes Interesse für das Feld der Human-Animal Studies und Non-Human Stakeholders geweckt. Es hat mich dazu angespornt, die Mensch-Tier-Beziehung aus verschiedenen Blickwinkeln zu erforschen, von ethischen und soziologischen Aspekten bis hin zur emotionalen Verbindung zwischen Menschen und Tieren.
Innerhalb einer Woche haben wir  an dieser Gruppenarbeit gearbeitet, die zum Ziel hatte, traditionelle Vorstellungen darüber, wie Menschen Tiere wahrnehmen und mit ihnen interagieren, herauszufordern. Unsere Ambition bestand darin, eine tiefere Empathie und ein besseres Verständnis für unsere tierischen Mitbewohner zu fördern.
Unsere Herangehensweise umfasste die Entwicklung von  Audio-Dateien, die den Tieren des Museums, wie Kühen, Pferden und Seidenraupen, eine Stimme verliehen. Diese Audio-Guides ermöglichten es den Besuchern, die Welt aus der Sicht der Tiere zu betrachten und gewährten faszinierende Einblicke in ihre Erfahrungen und ihre historische Bedeutung. Zusätzlich haben wir informative Materialien eingeführt, die sich mit der historischen Milchproduktion und anderen relevanten Themen beschäftigen. Damit wollten wir das Verständnis für die historische Rolle der Tiere in der Landwirtschaft vertiefen. Während wir auf unser Projekt zurückblicken, sehen wir Raum für Erweiterung und Verbesserung. Dieses Projekt markiert einen aufregenden Anfang in meinem Masterstudium an der HSLU, und es gibt noch viel zu erforschen und zu entwickeln.

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Vom Kinderbuch zum Mitmachbilderbuch

Kinder sind neugierig, voller Ideen und stellen gerne Fragen. Als Illustratorin/Autor*in von Kinderbüchern habe ich mich gefragt, wie ich diese Neugierde und Kreativität fördern kann. Die Antwort führte mich zu einem aufregenden Schritt: die Entwicklung eines Mitmachbilderbuchs für Kinder ab 7 Jahren.

In diesem Buch geht es um die spannende Welt der Regeln und wie sie unser tägliches Leben beeinflussen. Doch anstatt die Regeln einfach vorzugeben, lade ich die jungen Leser*innen ein, aktiv an der Geschichte teilzunehmen und selbst zu entscheiden, wie sie mit bestimmten Situationen umgehen würden.
Warum dieses Mitmachbilderbuch so besonders ist:

Für Workshops und Klassenzimmer geeignet:
* Dieses Mitmachbuch eignet sich hervorragend für Workshops und Klassenzimmer, in denen Schüler*innen manchmal von Lautstärke oder anderen Ablenkungen herausgefordert werden. Es ermutigt sie, gemeinsam Lösungen zu entwickeln und kritisch über Regeln nachzudenken.

Auch für Eltern und Kinder:
* Das Buch ist nicht nur für den Schulunterricht gedacht. Es bietet auch Eltern eine humorvolle Möglichkeit, mit ihren Kindern in philosophische Gespräche einzutauchen. Es fördert die Kommunikation zwischen Generationen.

Gemeinschaftliche Entstehung:
* Die ursprüngliche Geschichte wurde in gemeinschaftlicher Arbeit mit Franka Geiser entwickelt und von einer Schulklasse maßgeblich beeinflusst und bearbeitet. Es zeigt, wie Kinder aktiv am Schöpfungsprozess teilhaben können. Nun entwickelt es sich in eine andere Form und das ist sehr spannend.

Spielanleitungskarten für Bewegungsspiele:
* Zusätzlich zur Geschichte enthält das Buch Spielanleitungskarten für Bewegungsspiele und interaktive Aktivitäten, die die Schüler*innen dazu ermutigen, sich kreativ und aktiv mit den Themen auseinanderzusetzen.

Ein Mitmachbuch bietet den Kindern die Möglichkeit, ihre kritische Denkfähigkeit zu stärken, soziale Kompetenzen zu entwickeln und ihre eigenen Ideen und Meinungen auszudrücken. Es fördert die aktive Beteiligung und lässt sie die Welt der Regeln auf ihre eigene Art und Weise erkunden.

Wir laden Sie herzlich ein, unsere Gruppenausstellung im Rechenzentrum zu besuchen, in der ich Teil einer Ausstellung bin und meine Illustrationsserie "Tierische Fraktale" präsentiere, die nahtlos in das Thema Unendlichkeit eingebettet ist. Hier erforschen wir eine Welt endlicher Ressourcen und unendlicher Ideen, einen Raum mit begrenzter Bausubstanz aus den 1970er Jahren, der sowohl das unendliche Universum als auch den Glauben an endlosen Fortschritt widerspiegelt. An einem Ort, an dem (noch) begrenzte Verträge gelten, begeben sich 50 lokale und internationale Künstler mit uns auf eine Erkundung der Vorstellung von Un/Endlichkeit.

Die Vernissage findet am 1. September um 17:00 Uhr statt.

Öffnungszeiten:
Do/Fr: 13:00 - 17:00 Uhr
Sa: 14:00 - 18:00 Uhr
Nicht geöffnet am Samstag, 9. September, dafür am Sonntag, 10. September, von 12:00 bis 18:00 Uhr

Ort: Ausstellungsräume im Kosmos.

P.s. Die tolle Grafik ist von Veronika Golyak

Sommerpause

ich möchte euch informieren, dass ich mir eine kleine Sommerpause gönne, um meinen kreativen Akku wieder aufzuladen. In dieser Zeit werde ich neue Inspirationen sammeln und frische Energie tanken. Ich bin ab dem 29. August 2023 wieder voller Tatendrang und freue mich darauf, dann wieder mit euch zusammenzuarbeiten.
Genießt ebenfalls eine wunderbare Sommerzeit!


Technologieentdeckung: Experimente mit AI und Kinderkunst

Inzwischen ist allgemein bekannt, dass das vermeintliche entlaufene Brandenburger Löwe in Wirklichkeit ein Wildschwein war. Trotz dieser Erkenntnis fand ich es äußerst spannend, gemeinsam mit den Kindern ein AI-Bildgenerierungsprogramm zu nutzen, um unsere Vorstellungen vom Löwen zu veranschaulichen. Die Möglichkeit zu sehen, welche Bilder auf Grundlage unserer Beschreibungen entstehen, war faszinierend. Zudem haben wir diskutiert, inwiefern sich die generierten Bilder mit unseren ursprünglichen Vorstellungen decken. Dieser Prozess hat nicht nur die Kreativität der Kinder gefördert, sondern auch zu interessanten Gesprächen über Wahrnehmung und künstlerische Interpretation geführt.Diese Erfahrung ermöglichte uns auch einen spielerischen Umgang mit AI. Ich bin der festen Überzeugung, dass es nie zu früh ist, Verknüpfungspunkte mit Technologie herzustellen. In einer sich immer weiter entwickelnden Welt ist es von großer Bedeutung, Kinder frühzeitig an innovative Ansätze heranzuführen. Dies unterstützt nicht nur ihre Kreativität, sondern fördert auch ein Verständnis für die Möglichkeiten, die uns die moderne Technologie bietet.





Verknüpfung von FLUXUS+-Kunst und COMICS


"WHAT's Art Potsdam" bietet jedes Jahr eine Vielzahl an Workshops an.
Auch dieses Jahr hatte ich die Ehre, in Zusammenarbeit mit dem Fluxus+ Museum einen eigenen Workshop anzubieten. In meinem Workshop
"Comics und Geschichten" tauchten die teilnehmenden Kinder in die Welt der Fluxus-Kunst ein, diskutierten und entwickelten ihre eigenen Geschichten und Comics.
Durch die Integration von AI-Modellen haben wir neue Horizonte im Geschichtenerzählen eröffnet und untersucht, wie AI-Modelle genutzt werden können.
Meine Arbeit verbindet bewährte pädagogische Methoden mit einem künstlerischen Hintergrund. Der Fluxus-Ansatz, der konventionelle Grenzen durchbricht, ist besonders für Kinderworkshops geeignet, da er kreatives Denken fördert.
Der fünftägige Workshop endete mit einer beeindruckenden Gruppenausstellung im Atrium des Museums. Überraschenderweise entwickelte jedes teilnehmende Kind neben den Gruppenprojekten auch eine individuelle Geschichte und setzte sie als Comic um. Diese beeindruckende Leistung war nicht erwartet worden, da ich den Raum für selbstbestimmtes Arbeiten schaffe und Ergebnissoffen bleiben möchte. Erstaunlicherweise musste ich an manchen Tagen die Kinder mehrmals dazu ermutigen, Pausen einzulegen.
Ich hege die Hoffnung, auch zukünftig weitere faszinierende Kooperationspartnerinnen für meine Workshop-Formate zu finden. Gleichzeitig möchte ich neben meiner Arbeit als Illustratorin meine Begeisterung für die Kunstvermittlung nicht aus den Augen verlieren. Let`s see :)




Kinder gestalten Schulhof in Potsdam mit eigenen Spielideen

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Im Rahmen des Aktionsprogramms „Aufholen nach Corona – Förderung der Schulsozialarbeit“ hatte ich die Möglichkeit, ein kleines Projekt an einer Grundschule in Potsdam umzusetzen. Mein Ziel dabei ist es, junge Menschen dazu zu ermutigen, ihre kreative Seite zu entfalten und gemeinsam künstlerisch aktiv zu sein. Dies geschieht in Verbindung mit der Nutzung des öffentlichen Raums als natürlichen Ort für Freizeitaktivitäten, um lebendige Spuren im Stadtbild zu hinterlassen.

Dies mag zunächst ungewöhnlich erscheinen, da ich als Illustratorin oft nur hinter meinem Schreibtisch vermutet werde und nicht auf Schulhöfen mit zahlreichen Kindern. Dennoch ist eine der treibenden Kräfte meiner Arbeit das Verständnis und die Zusammenarbeit mit der Zielgruppe. Die Motivation dahinter liegt darin, Kinder und Jugendliche zu ermutigen, eigene Lösungsansätze zu finden und diese eigenständig umzusetzen.

Bei diesem Projekt geht es um eine einzigartige Bildungsreise, die die Kinder unternehmen dürfen. Es verdeutlicht, dass Bildung nicht nur im Klassenzimmer stattfindet, sondern überall dort, wo Neugierde und der Wunsch zu lernen vorhanden sind. Es zeigt auch, wie Mathematik in angewandter und praktischer Form auf dem Pausenhof zum Leben erweckt werden kann.

Die Schülerinnen und Schüler haben nicht nur Spiele erdacht, sondern diese auch im XXL-Format auf den Schulhof übertragen. Dadurch haben sie nicht nur Gruppen- und Entscheidungsprozesse erlernt, sondern auch Geometrie in der Praxis angewandt. Die Möglichkeit, den Schulhof aktiv mitzugestalten, stärkt nicht nur die Kreativität der Schülerinnen und Schüler, sondern fördert auch die gemeinsame künstlerische Tätigkeit. In einer Zeit, in der die sozialen Interaktionen aufgrund der Pandemie beeinträchtigt waren, bieten solche Projekte eine Möglichkeit, die Verbindung zwischen den Schülern zu stärken und ihnen Raum für Ausdruck und Entfaltung zu geben. Die Unterstützung der Lehrerinnen der Schulklassen war bei der Entwicklung und Umsetzung der Projektideen von essentieller Bedeutung. Ihre hingebungsvolle Arbeit hat nicht nur das kreative Potential der Schüler gefördert, sondern auch einen Raum geschaffen, in dem Ideen gedeihen und Wirklichkeit werden können.
Der Schulhof einer Grundschule in Potsdam erstrahlt nicht nur in leuchtenden Farben, sondern bietet nun auch eine Vielzahl von Spielmöglichkeiten, die die Hofpausen zu wahren Abenteuern machen.






Master of Arts in
Eco-Social Design


Ich freue mich, bekannt zu geben, dass ich für den Master of Arts in Eco-Social Design an der Hochschule Luzern angenommen wurde!

Warum ich noch einen Master beginne?
Hier sind einige Gründe, warum ich mich für diesen Master entschieden habe:
ich möchte meine Designfähigkeiten weiter entwickeln und gleichzeitig Kenntnisse in Bereichen wie Design-Leadership, Design-Methoden, Designforschung und Wertschöpfung durch Design gewinnen.

Neue Erzählformate: Ein zentrales Ziel meiner Masterarbeit ist es, neue Erzählformate zu entwickeln und zu erproben. Dabei sollen komplexe Themen wie soziale Ungerechtigkeit, Klassengesellschaft und Finanzen verständlicher und zugänglicher gemacht werden. Ich bin besonders motiviert, meine Erfahrungen aus meiner Bachelorarbeit einzubringen, in der ich Kinder aktiv in den Entstehungsprozess eines Bilderbuches einbezogen habe. Dieses Mal möchte ich eine Graphic Novel entwickeln, die wissenschaftliche Erkenntnisse aus verschiedenen Disziplinen nutzt und eine breite Palette von Emotionen anspricht, um Stereotypen und Vorurteile zu reduzieren.

Gesellschaftliche Veränderungen:
Mein Projekt zielt darauf ab, Personen mit erschwertem Zugang zu höherer Bildung sowie Menschen, die sich für soziale Gerechtigkeit und Veränderung einsetzen, anzusprechen. Durch verbesserte Wissensvermittlung und Ermächtigung der Zielgruppe möchte ich einen Beitrag zur Förderung von gesellschaftlichen Veränderungen leisten.
Die Integration verschiedener wissenschaftlicher Disziplinen, innovatives Erzählen mit interaktiven Elementen, die Verwendung einer allgemeingültigen Sprache und die Reduktion von Stereotypen und Vorurteilen sind einige der Aspekte, die ich in meinem Projekt ansprechen werde. Außerdem möchte ich digitale Erweiterungen nutzen, um immersive Erfahrungen zu ermöglichen und die Bedürfnisse der Zielgruppe zu berücksichtigen.

Ich bin voller Vorfreude auf die kommenden Jahre und darauf, mein Wissen im Bereich Eco-Social Design zu erweitern. Ich bin dankbar für diese großartige Möglichkeit und möchte meine Fähigkeiten nutzen, um positive Veränderungen in unserer Gesellschaft zu bewirken.

Vielen Dank an alle, die mich auf diesem Weg unterstützt haben! Und auch weiter unterstützen werden, denn es fällt mir nicht leicht mein geliebtes Berlin für ein paar Jahre zu verlassen. Ich habe jedoch gehört in Luzern soll es auch ganz nett sein.





Romulus Candea Preis 2023
Ich bin aufgeregt, ein Update zu meinem aktuellen Mitmachbuch-Projekt und meinem Gewinn des "Newcomer·innen"-Preises für "Was würdest du tun, wenn alles erlaubt wäre?" zu teilen. Ich war leider bei dem Termin nicht vor Ort, konnte jedoch mein Buch überarbeiten und wertvolles Feedback von Verlegerinnen einfließen lassen.


Während meiner Zeit in Bolognga habe ich entdeckt, dass meine Stärke darin liegt, Interaktivität und kreative Möglichkeiten in mein Mitmachbuch einzubringen. Diese Entdeckung hat meine Arbeit an diesem Projekt noch aufregender gemacht. Zudem habe ich den Wunsch, in Zukunft weitere komplexe Themen durch Storytelling aufzugreifen.
Ich freue mich schon sehr darauf, wenn die Präsentationen im November im Design Forum von designaustria vorgestellt werden, zur gleichen Zeit rund um die Veranstaltung "Buch Wien". Jetzt geht es an die Arbeit!

Was genau habe ich eigentlich gewonnen?

Der Romulus Candea Preis ist ein renommierter Auszeichnung im Bereich Kinderbuch und Illustration. Der Preis wird jährlich vergeben und würdigt herausragende Leistungen von Autorinnen, Autoren und Illustratorinnen, die im Bereich der Kinderliteratur tätig sind. Der Preis ist nach Romulus Candea benannt, einem bekannten Kinderbuchillustrator
und -autor.

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Ausgebucht/ fully booked
#fluxusferien WhatsArt 2023
Comics & Geschichten (8–14) mit Ann Bahrs


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